Framus 5/112 Sorento (Baujahr: 1969)

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EUR 890,00 bei Kauf im Laden (ansonsten zzgl. Versandkosten)

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Die Geschichte

In der Erlangener Gitarrenwerkstatt von Framus (= Fränkische Musikindustrie) von Fred Wilfer entstehen neben Geigen, Cellos, Kontrabässen, Wandergitarren, Mandolinen und Banjos vor allem Elektrogitarren, die so klangvolle Namen wie „Riviera“, „Sorella“ oder „Sorento“ tragen.

Das vorliegende, halbakustische Modell wird 1963 auf dem Markt eingeführt. Es hat eine gewölbte Decke aus Ahorn, die mit zwei geschwungenen F-Löchern geziert ist. Der auch rückseitig gewölbte, laminierte Thinline-Korpus wurde mit einem ausladenden venezianischen Cutaway für guten Spielkomfort versehen, Korpusränder und F-Löcher sind mit einem hellen Kunststoff-Binding dekorativ eingefasst

Der feinteilig laminierte Hals ist aus Ahorn gefertigt und trägt ein Griffbrett aus Palisander. Dot-Inlays weisen dem Spieler die Lagen, 22 Bünde - inklusive eines Nullbundes - bieten dem Player Raum zur Entfaltung. Die schwarz lackierte, geschwungene Kopfplatte, trägt das typische „Framus“-Logo und zudem einen Saitenniederhalter aus Metall. Der Halsstab ist von der Kopfplatte unter der „Glocke“ als Abdeckung zugänglich. Jeweils drei offene Mechaniken mit weißen Kunststoffknöpfchen zu jeder Seite verrichten ihren Dienst. Die Lackierung ist hier im Sunburst-Effekt ausgeführt.

Die Saiten werden über einen schlichten metallenen Seitenhalter zu einer justierbaren Bridge mit einzelnen Böckchen geführt. Die Sorento verfügt zudem über ein auffällig geformtes Schlagbrett aus Tortoise mit Firmenlogo, außerdem ist an der oberen Schulter eine weitere Abdeckung aus Tortoise angebracht in der drei Schieberegler zur Wahl der Tonabnehmer eingelassen sind. Von der technischen Seite ist das Instrument mit zwei ovalen Single-Coil-Tonabnehmern mit verchromten Kappen bestückt, die Tone- und Volume-Regelung befindet sich im unteren Teil des Korpus‘. Die Besonderheit: Die Sorento besitzt einen sogenannten „Orgel“-Effekt durch einen zusätzlichen Volumenregler mit einer Rückholfeder, der mit dem sogenannten „Fingerhaken“ (neben den Potis) erzeugt wird. Ein tolles Instrument der Beat Ära!

Zu den prominentesten Künstlern die Framus-Gitarren spielten gehören Attila Zoller, Volker Kriegel und Billy Lorento.

Technischer Zustand

100% original Zustand

Sie hat wenige Gebrauchspuren und einen offenen, warmen und holzigen Ton bis in die höchsten Lagen. Spieltechnisch lässt die Gitarre nichts zu wünschen übrig. Leider ist das "Orgel"-Effekt-Poti kaputt.

Sie stammt aus der Sammlung von Gagey, dem Produzenten von Grönemeier.