Rickenbacker 350 Jetglo (Baujahr: 1988)

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Die Geschichte

In den Cleveland, Ohio werden die Beatles und die Beach Boys in die „Rock and Roll Hall of Fame‟ aufgenommen. John Lennon ist bereits acht Jahre tod und die Charts werden bestimmt durch Michael Jackson und Kylie Minouge. Wir schreiben das Jahr 1988. Zu dieser Zeit gibt es die Firma Rickenbacker in den Staaten schon 57 Jahre - sie ist nicht mehr im Privatbesitz des Schweizers Adolph Richenbacher. Der Amerikaner Francis C. Hall erwarb die Firma 1983 und übergab sie später seinem Sohn, welcher „Rickenbacker International Coperation‟ heute noch leitet.

Die Rickenbacker 350 zeichnet sich vor allem durch ihren 3/4 - Neck aus. Spielen bis in die obersten Lagen (bis zum 24. Bund!) ist dadurch kein Problem und verdammt schnell machbar. Drei Single Coils, ein Drei-Wege-Schalter für die Pickups sowie vier unabhängige Tone und Volume Regler bieten unzählige Soundvariationen. Auch beim Gewicht kann die Gitarre punkten: Gerade einmal 2900g bringt die Rickenbacker samt Ahorn-Body auf die Waage.

Im Jahr 1960 erwarb der damals noch unbekannte John Lennon in Hamburg eine Rickenbacker 325. Er spielte sie die gesamte Zeit der frühen Beatles-Jahre. Die 350 ähnelt der 325 in vielerlei Hinsicht - nur verfügt sie nicht über den aufgälligen Tremolo-Hebel und ist keine Hollow-Body. Außerdem hat sie "High-Gain"-Pickups, welche ihr den typischen, kräftigen Rickenbucker-Sound verleihen.

Zu den bekanntesten Rickenbacker-Gitarristen gehören zweifelsohne John Lennon und George Harrison sowie Peter Townshed. Heute sind die Gitarren auf den großen Bühnen mit Tom Petty oder Peter Buck von R.E.M unterwegs.

Technischer Zustand

Die Gitarre befindet sich in einem 100 % Original Zustand und ist nahezu ungespielt. Am Kopf hat sie jedoch ein paar erhebliche Lackschäden. 

Farbe: Candy Apple Red SN: C1 9260

Perfekt!