Hopf Extra

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Die Geschichte

Das vorliegende Instrument ist im typisch amerikanischen Archtop-Stil gefertigt – die Decke ist aus massiven Hölzern gebaut; geschnitzt und ohne Schallloch, dafür mit zwei sehr modern interpretierten F-Löchern herrlich gestaltet - typisch für Glassl in den Fünfzigerjahren. Das Instrument hat einen Steg aus Holz mit höhenverstellbarer Stegeinlage, ein schön ausgearbeitetes weißes Schlagbrett und einen für jene Zeit typischen Saitenhalterung aus Metall. Für das Spiel über einen Amp wurde das Instrument mit einem „Ideal“-Tonabnehmer bestückt.

Das Instrument ist in einem Dunkelrot/Schwarzen Sunburst-Finish versehen. Die Schwarz/Weiß gestaltete Kopfplatte ist mit einem Framus-Inlay gestaltet. Das Griffbrett ist mit Perlmutt-Blocks verziert, die Lage des zwölften Bundes ist farblich hervor gehoben. Griffbrett als auch Korpus sind mit einem cremefarbigen Binding eingefasst. Es ist zu vermuten dass die Gitarre für Hopf aus Glassl- und Framus-Produktionsteilen zusammengesetzt wurde, da in den Fünfzigerjahren die Nachfrage nach diesen Gitarren sehr hoch war. Vertrieben wurde dieses schöne Instrument über das Musikhaus Ernst Robert in Lübeck. Die Schönheit besitzt übrigens noch ihr originales Köfferchen.

 

Technischer Zustand

Die Hopf Extra wurde in den 50er Jahren gebaut.
Ich habe die Bünde abgerichtet, was schon selten genug möglich ist, denn meistens haben die deutschen Archtops einen kräftigen Bogen im Hals. Dieser hier ist Schnurgerade. 
Der Ideal-Pickup gibt einen weichen und harmonischen Ton wieder.
Die Gitarre selbst klingt typisch Deutsch, mittig und hölzern.
Der Zustand ist als ausgezeichnet zu definieren.