Höfner Verythin (Baujahr: 1966)

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Die Geschichte

1966: Die Rock-Musik wird psychedelisch: die Rolling Stones gehen mit „Aftermath“ an den Start, die Beach Boys produzieren „Pet Sounds“ und Eric Clapton formiert mit John Mayall in London die legendären Bluesbreakers.

Im gleichen Jahr entsteht beim deutschen Traditionsunternehmen Höfner, 1887 in Schönbach vom Geigenbaumeister Karl Höfner gegründet, diese Gitarre. Das halbakustische „Verythin“-Modell ist mit einer gewölbten Fichten-Decke, sowie Zargen und Boden aus Ahorn gefertigt. Der Korpus ist mit einer dünnen, roten Nitrolackierung geschützt. Bei der Konstruktion handelt es sich um ein semiakustisches Modell ohne Sustain-Block, das mit zwei F-Löchern gestaltet ist. Das Instrument ist mit zwei gleichförmigen Cutaways ausgestattet und mit seinem 6-fachem Korpus-Binding verziert.

Die Höfner „Verythin“ verfügt für eine reiche Zierausstattung. Das Instrument weist eine geschwungene Kopfplatte mit Höfner-Schriftzug und wunderschönen, floralen Inlays auf - am entgegengesetzten Ende befindet sich eine schwungvoll gestalteter Seitenhalter im Stil der amerikanischen Archtop-Gitarren der damaligen Ära. Auch der Hals ist mit einem Binding verziert. Dazu kommen opulente Perlmutt-Einlagen auf dem Palisander-Griffbrett, das mit einem Nullbund versehen wurde und mit 22 Bünden zum Spielen einlädt. Von der technischen Seite ist die Höfner mit zwei 511B „Stapletop“-Tonabnehmern ausgestattet die über einen Dreiwegschalter wählbar sind, inklusive einem Volume- und zwei Tone-Reglern.

Zu den prominentesten Höfner-Spielern gehören John Lennon, Paul McCartney und Attila Zoller.

Technischer Zustand

Ich habe eine schriftliche Bestätigung der Firma Höfner die das Baujahr des Instruments bestätigt.
Die Gitarre ist 100% originalem Zustand