Höfner Model 470 (Baujahr: 1963)

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Die Geschichte

1963: Der Kassettenrekorder wird erfunden. Agent 007 besteht derweil im Auftrag seiner Majestät sein erstes Abenteuer auf der Kinoleinwand. Und Cliff Richards feiert mit seinen Shadows „Summer Holiday“ und in Deutschland schwört Billy Mo „Ich kauf mir lieber einen Tirolerhut.“

Im gleichen Jahr entsteht beim deutschen Traditionsunternehmen Höfner, 1887 in Schönbach vom Geigenbaumeister Karl Höfner gegründet, diese Gitarre. Das vorliegende „Jazz“-Modell ist mit einer gewölbten Fichtendecke, sowie Zargen und Boden aus Ahorn gefertigt, der Hals ist mehrstreifig aus Ahorn und Mahagoni gefertigt. Das Instrument ist mit einem venezianischen Cutaway, geschwungener Kopfplatte und auffallend schöner Seitenhalterung inklusive Höfner-Schriftzug, den amerikanischen Archtop-Gitarren der damaligen Ära äußerst gelungen nachempfunden.

Das Instrument verfügt zudem über eine reiche Zierausstattung mit doppelten Perlmutt-Einlagen auf dem Ebenholz-Griffbrett, sowie einem floralen Muster auf der Kopfplatte, dazu ein helles, mehrschichtiges Celluloid-Binding an Korpus und Hals und zwei wunderschön eingefassten F-Löchern. Damit entspricht diese Höfner ganz dem Schönheitsideal der „roaring sixties“. Von der technischen Seite ist diese Archtop aus deutscher Fertigung total puristisch: sie ist jungfräulich ohne Tonabnehmersystem gebaut, was ihren Status als akustisches Instrument betont.

Zu den prominentesten Höfner-Spielern gehören John Lennon, Paul McCartney und Attila Zoller.

Technischer Zustand

Gebaut am 26.10.1963

Massive Fichtendecke, Zargen und Boden aus massivem Riegel-Ahorn. Wunderschöne Einlagearbeit auf dem Boden.
Ich habe ein Neck-Reset gemacht.
Die Gitarre hatte einen alten Kopfbruch, der aber fachmännisch geleimt wurde.
Ich habe eine Neubundierung mit Wagner 6230 gemacht. Schlagbrett mit Tonabnehmer nicht mehr vorhanden.

Preis auf Anfrage