Gretsch New Yorker 6050 - 2 (Baujahr: 1953)

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Die Geschichte

Bis heute gehört der Firmenname Gretsch zu den global playern der Instrumentenbaukunst. Das „New Yorker"-Modell wurde 1946 auf dem Markt eingeführt und bis 1970 gebaut.

Im typischen Archtop-Stil mit einem 16“-Zoll-Korpus gefertigt besitzt die „New Yorker“ eine ausgearbeitete, gewölbte Fichten-Decke mit zwei sehr schön geschwungenen F-Löchern. Die Saiten laufen über einen höhenverstellbaren Steg aus Palisander und werden von einem V-förmigen Saitenhalter aus Metall justiert. Das Instrument besitzt ein schön geformtes Schlagbrett aus rötlichem Tortoise. Die Lackierung ist einer feinen dunklen Burst-Lackierung ausgeführt, das die feine Maserung der Fichtendecke zur Geltung bringt.

Hals als auch Korpus sind mit einem cremefarbigen „single bound“-Binding eingefasst, Dot-Inlays aus Perlmutt weisem dem Spieler die Lagen auf dem Palisander-Griffbrett. Die Kopfplatte trägt Firmenlogo und Modellname, unverkennbar der „lightning bolt“ – der stilisierte Blitz auf der Front.

Zu den prominentesten Gretsch-Spielern gehören neben Chat Atkins vor allem Stray-Cats-Gitarrist Brian Setzer, Depeche Modes Martin Gore und The Edge von U2.

Technischer Zustand

Seriennummer 7128
2 Risse auf der Decke bei den F Löchern sind fachmännisch geleimt worden
Ein transparents tortoise Schlagbrett schmückt diese Schöne
Ich habe die Gitarre mit Wagner 6150 Draht bebundet.
Den Sattel konnte ich retten.
Alles ist 100% original.
Sie klingt sehr rund, warm und doch auch, wie zu erwarten, sehr laut.