Gretsch New Yorker 6050 - 1 (Baujahr: 1951)

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Die Geschichte

Der Firmenname Gretsch gehört unumstritten zu den „global playern“ der Instrumentenbaukunst. Das New Yorker-Modell wurde 1946 auf dem Markt eingeführt und bis ins Jahr 1970 gebaut.

Das vorliegende Instrument trägt die Seriennummer 5447, was das Baujahr als 1951 definiert. Im typischen Archtop-Stil mit einem 16“-Zoll-Korpus gefertigt besitzt die „New Yorker“ eine ausgearbeitete, gewölbte Fichten-Decke mit zwei schön geschwungenen F-Löchern gestaltet. Die Saiten laufen über einen höhenverstellbaren Steg aus Palisander und werden von einem V-förmigen Saitenhalter aus Metall justiert. Das Instrument besitzt ein schön geformtes Schlagbrett aus rötlichem Tortoise. Die Lackierung ist einer feinen dunklen Burst-Lackierung ausgeführt, das die feine Maserung der Fichtendecke zur Geltung bringt.

Hals als auch Korpus sind mit einem cremefarbigen „single bound“-Binding eingefasst, Dot-Inlays aus Perlmutt weisem dem Spieler die Lagen auf dem Palisander-Griffbrett. Die Kopfplatte trägt Firmenlogo und Modellname, unerkennbar der „lightning bolt“ – der stilisierte Blitz auf der Front.

Zu den prominentesten Gretsch-Spielern gehören neben Chat Atkins vor allem Stray-Cats-Gitarrist Brian Setzer, Depeche Modes Martin Gore und The Edge von U2.

Technischer Zustand

Seriennummer 5447
Ich habe eine neue Palisanderbrücke aufgestellt und angepasst, ansonsten ist sie original.
2 Lackstellen sind etwas schluderig verarbeitet, was aber an der Substanz nichts verändert hat.
Das 4-lagige Tortoise Schlagbrett hat dieses schöne rot und braun.
Sie ist mittiger und krachiger als Ihre Schwester (Gretsch New Yorker 6050 von 1953).
Gibsy lässt grüssen!