Gibson Les Paul Deluxe (Baujahr: 1971)

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Die Geschichte

1971: Deep Purple feuern einen „Fireball“ ab, der Wochen lang die Charts erhellt, den Rolling Stones gelingt mit „Sticky Fingers“ ein Kultalbum und Marc Bolan verkündet „Hot Love“.

In der Gibson Factory entsteht diese Les Paul Sunburst mit einer gleichmäßig fein gemaserten, kaum merklich dreigeteilten Ahorndecke („plain top“), im Stile der 1960er Paulas, hat einen Korpus aus Mahagoni und einem Griffbrett aus Palisander mit den typischen Perlmutt-Inlays. Das Halsprofil ist ein flaches C-Profil, Saitenlage und Bespielbarkeit sind top. Originalcase von Gibson ist dabei.

Diese Gitarre wurde lange und regelmäßig live gespielt – was schon mal dem Ton zu Gute kommt. Vor allem: Das Rot der Sunburst-Lackierung ist dadurch herrlich „gefaded“. Binding, Schlagbrett, etc haben einen schönen Creme-Ton entwickelt. Vor allem aber hat diese Gitarre hat die unter Liebhaber alter Gitarren so begehrten Lackrisse entwickelt. Das Gelb ist ein feinsten Haarnetzlinien gerissen, die transparente Schlusslackierung hat wunderbare Querlinien entwickelt. Ein echter Hingucker. Spezialisten wie Tom Murphy "agen" Gitarren artifiziell für einen Haufen Geld, um diesen Vibe hinzubekommen. Diese Les Paul schaut der legendären Gibson Les Paul „Beano“ von Eric Clapton recht ähnlich.

Technischer Zustand

  • für 40 Jahre erstaunlich wenig Spielspuren
  • typischer „buckle rush“ in Gürtelhöhe
  • super Checking, feine Lackrisse, Vintage-Vibe
  • Bünde sind in gutem Zustand
  • Mini-Humbucker durch zwei ge-agte Seymour Duncan „Antiquities“ ersetzt.
  • sonst Originalzustand, orig. Case.