Gibson G-3 Grabber III (Baujahr: 1974)

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Gibson G-3 Grabber III Gibson G-3 Grabber III Gibson G-3 Grabber III Gibson G-3 Grabber III Gibson G-3 Grabber III Gibson G-3 Grabber III

Die Geschichte

1974: Die Hippie-Ära geht mit Terry Jacks „Season’s In The Sun“ endgültig zu Ende, ABBA erleben beim Grandprix ein unerwartetes „Waterloo“, während Eric Clapton lässig erklärt: „I Shot The Sheriff“.

Im gleichen Jahr führt die Firma Gibson als Nachfolger ihres EB-0-Basses einen neuen Viersaiter ein: den Gibson G-3. Die Features sind seinerzeit hochmodern, für das Traditionsunternehmen Gibson geradezu revolutionär: Ahorn- statt Mahagoni-Korpus, dazu ein geschraubter Ahorn-Hals – fertig ist ein kompromissloses Instrument für Bassisten, die einen durchsetzungsfähigen, präsenten Ton suchen. Der G-3 ist somit der Gibson-Bass, der den Produkten des Mitbewerbers Fender klanglich am nächsten kommt. Nicht zuletzt wegen der langen Mensur von 34½ Zoll.

Der G-3, im Jahr 1973 erstmals vorgestellt, 1982 jedoch bereits wieder eingestellt, ist eher zurückhaltend im Design. Angelehnt ist er an seine Schwester aus der Gitarrenwelt, der ebenfalls kurzlebigen Gibson S-1 Serie. Wie sie hat auch der G-3 eine an die Flying V angelehnte Kopfplatte und ist mit drei Bill-Lawrence Tonabnehmern bestückt die über den Gibson-typischen Toggle-Dreiwegschalter angewählt werden. Seinerzeit bietet Gibson das Instrument in Weinrot, Schwarz, Walnuss, Weiß und transparentem Finish an.

Zu den prominentesten Gibson Grabber-Playern gehört natürlich Kiss-Bassist Gene Simmons.

Technischer Zustand

100 Prozent original und mit original Hangtangs (Schilder, werksseitig) und Koffer.
Abgesehen von den üblichen Schrammen durch Gürtelschnallen wirkt der Bass dennoch nahezu ungespielt.
Hals, Griffbrett und Korpus sind aus Ahorn und so klingt dieser Bass auch.
Druck ohne Ende und dank des dünnen Korpus ist er auch tragbar.
Die 3 Pickups bieten eine große Soundvielfalt.
Zum Rocken ist der einfach super.

Preis auf Anfrage