Gibson ES 347 (Baujahr: 1980)

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Die Geschichte

3,7 Millionen Tonträger – so oft verkaufte sich der 1980 von Pink Floyd veröffentlichte Hit „Another Brick in the Wall (Part 2)“ bis heute. Obwohl sich in Deutschland die Einstürzenden Neubauten und die Bösen Onkelz gründen, ist dieses Jahr der Beginn der Ära des Pop, Dance und New Wave.

Die Gibson ES-347 bleibt davon weitestgehend unberührt – ihr „großer Bruder“ ES-335 wird bereits 1958 als erste Thinline Archtop Semi-Acoustic eingeführt. Die ES-347 wird jedoch erst 1979 eingeführt und bis in die 1990er gebaut. Die Buchstaben „ES“ stehen dabei für „Electric-Spanish“ um die Instrumente von den Hawaiian Lap-Steels zu differenzieren, welche in den 50er Jahren durchaus verbreitet waren.

In der Bauweise unterscheidet sich die ES-347 von der ES-335 durch beispielsweise Block-Inlays im Ebenholz-Griffbrett, goldene Mechaniken und einen Messing-Sattel. Ein Fine-tuning Saitenhalter sowie eine Tune-O-Matic-Bridge ermöglichen präzisen Tuning und perfekte Intonation. Ein nettes Feature was hier verbaut wurde ist außerdem ein Coil-Tap-Schalter, welcher ein „splitting“ der Humbucker in Single-Coils ermöglicht. So können sechs verschiedene Sounds erzeugt werden. Der Body der Gitarre ist wie der Hals aus Ahorn gefertigt. Das weite und runde Profil ermöglicht bequemes Greifen.

Zu den bekanntesten Spielern der ES-Serie gehören B.B. King, Eric Johnson aber auch Eddi Van Halen. 

Technischer Zustand

Im Grunde genommen ist diese Gitarre die kleine Schwester der ES 335 mit zusätzlichem Tab-Coil-Switch. Sie hat einen Saitenhalter mit Feintunings, eine ABM-Brücke sowie einen Messingsattel. Die Gitarre wurde neu bundiert, wobei das Binding durchsägt wurde. Dadurch wird jedoch ihr wunderbarer Klang nicht im Geringsten beeinträchtigt. 

Inklusive Original-Koffer