Gibson ES 335, 12 String (Baujahr: 1966)

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Gibson ES 335, 12 String Gibson ES 335, 12 String

Die Geschichte

1966: Die Rock-Musik wird psychedelisch: die Rolling Stones gehen mit „Aftermath“ an den Start, die Beach Boys produzieren „Pet Sounds“ und Eric Clapton formiert mit John Mayall in London die legendären Bluesbreakers.

Ein Jahr zuvor führt Gibson zum ersten Mal eine 12-saitige Version ihres Erfolgsmodells ES-335 ein. Das Instrument ist anfangs nur in den Finishes Cherry Red und Natural erhältlich, später auch in weiteren Lackierungen bevor die Produktion dieser 12-String 1971 schließlich eingestellt wird.

Die semiakustische Bauform ist identisch mit Gibsons sechssaitiger Version der ES-335. Sie basiert auf dem erfolgreichen Double-Cutaway-Design mit zwei Humbuckern die über einen Toggle-Switch angewählt werden und mit je einem Tone- und Volume-Regler regelbar sind. Korpus und Griffbrett sind mit einem hellen Kunststoff-Binding eingefasst. Das Griffbrett ist, wie seit 1962 üblich, statt mit Dots-Markierungen mit den schöneren Block-Inlays verziert. Die markante, deutlich längere Kopfplatte ist mit Gibsons „split diamond“-Inlay aus Perlmutt gekrönt.

Zu den prominentesten Gibson ES-335-Spielern gehören Larry Carlton, B.B. King und Alex Lifeson und Eric Clapton.

Technischer Zustand

Bis auf den Toggel-Knopf 100 Prozent original.
Feine Risse um das untere F Loch habe ich geleimt.
Die Lackrisse geben den schönen Vintage Ton.
Die Kopfplatte ist auf der Seiten - und Rückfläche ausgebrochen, was die Stabilität jedoch nicht beeinflusst.
Gürtelschnallen haben die Bodenoberfläche angekratzt.
Schöner und wärmer kann eine E–12 Saiter kaum klingen.

Preis auf Anfrage