Fender Stratocaster Natural (Baujahr: 1979)

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Fender Stratocaster Natural Fender Stratocaster Natural

Die Geschichte

1979: Pink Floyd veröffentlichen ihr Monumentalwerk „The Wall“, AC/DC sind auf dem „Highway To Hell“ unterwegs und The Clash gelingt mit „London Calling“ ein Meilenstein der Rock-Geschichte.

In der Fender Factory entsteht in diesem Jahr die vorliegende Stratocaster. Das Instrument ist mit einer transparenten Lackierung versehen, der die auffällige Maserung des Eschen-Korpus gut zur Geltung bringt. Pickguard und Pickup-Kappen sind dazu in Schwarz kombiniert, der Ahornhals ist ein „one-piece-maple“-Neck mit einem Palisandergriffbret – eine Kombination die gerade unter Playern äußerst beliebt ist.

Seit 1970/71 verwendet man bei Fender zur Justierung des Halses am Korpus eine neue wappenförmige Metallplatte mit einer Dreipunkt-Verschraubung die das Fender „F“-Logo ziert. Zugleich hat das Instrument die große, auffällige Kopfplatte – mit ebenfalls großem Fender-Logo. Der Stahlstab zum einstellen der Halskrümmung („truss rod“) wird fortan nicht mehr Korpus-seitig justiert, sondern am Headstock. Durch die sichtbare Metallhülse die das Inbusgewinde schützt, bekommen die Stratocasters dieser Ära gerne den Spitznamen „bullet headstock“. Bei dem vorliegenden Instrument wurde auf das Fender Tremolo-System verzichtet. Mit fest montierter Bridge handelt es sich um die so genannte „hardtail“-Variante.

Zu den prominentesten Fender Stratocaster-Spielern gehören Jeff Beck, David Gilmour, Ritchie Blackmore und Yngwie Malmsteen.

Technischer Zustand

An der Stelle der Seriennummer ist aus Messing ein kleines Schild mit der Aufschrift Blues angebracht. Das Schlagbrett ist nicht original.
Der Tremoloarm ist neu.
Die Einpassung des Halses ist wie bei allen Endsiebziger Fender sehr offen.
Die Gitarre ist schwer, wie man weiß, klingt dem entsprechend wuchtig und höhenreich mit sehr langem Sustain.

Preis auf Anfrage