Historie

GUITARDOC NEWS - Höfner Schatz gehoben

Eine echte Sensation für Gitarren-Fans: Mehr als 50 originale, elektrische und akustische Höfner-Gitarren aus den Fünfziger- bis Achtzigerjahren lagerten bis vor kurzem unentdeckt in einem bayrischen Kellerraum. Dieser „Schatz“ wurde jetzt vom Berliner Gitarrenbaumeister Lutz „Guitardoc“ Heidlindemann geborgen.

Seit Jahren restauriert, zertifiziert und verkauft Lutz Heidlindemann Vintage-Gitarren und Bässe, auch aus deutscher Fertigung. Nach einigen Recherchen reiste er in oberbayrische Region um Erlangen, die für ihre traditionsreiche Geschichte deutschen Instrumentenbaus bekannt und berühmt ist. Dort wurden in den Nachkriegsjahren unter anderem Saiteninstrumente für die Firma Karl Höfner vornehmlich durch Heimarbeiter gebaut. Vor Ort fand Heidlindemann über einen der zeitgenössischen Mitarbeiter zufällig Zugang zu diesem fast vergessenen Schatz: In einem Kellerraum lagerten zahllose verstaubte Bodys und Hälse für akustische und elektrische Höfners, darunter gesuchte Modelle wie die Archtop Committee, die akustische Steelstring 489 Arizona, die semiakustische Höfner 4572, bis hin zum legendären Höfner „Beatles“-Bass.

Inzwischen befindet sich der Schatz in Heidlindemanns Berliner Werkstatt. „Jetzt ist es meine Aufgabe daraus spielbare Instrumente zu machen“ sagt der „Heber des verlorenen Schatzes“. Und zwar nach Kundenwunsch, ganz individuell gestaltbar von der Elektronik bis zum Finish. „New Old Stock“ nennt das Heidlindemann, „Customized by Guitardoc.“ Ein echter Schatz.


Die Geschichte geht weiter

Fast ein halbes Jahr ist vergangen seit dem der "Schatz von Bubenreuth" gehoben wurde. Seit dem hat sich viel getan, wunderschöne Instrumente sind in liebevoller Handarbeit für bekannte Künstler entstanden. Und es scheint, als würde die Geschichte der Schatzgräber nicht enden wollen.

Die Enstehung der LUK Franklin 68 

Die Geschichte des Schatzes von Bubenreuth wird in der LUK Franklin 68 vollendet: In Franken haben wir die Bodys aus dem Jahre 1968 gefunden, in Berlin vereinen wir diese nun mit maßgefertigten Hälsen. Daher der Name "Franklin 68". Vom Lack bis zur Hardware gilt hier: Der Kunde bestimmt wie es werden soll, wir bauen ihm ein individuelles Instrument nach seinen Wünschen.